Theater

GoePlayers on Stage

Die "GoePlayers on Stage" sind die englischsprachige Theater-AG. Gegründet von J. Buß und T. Rikeit im August 2012, steht hier neben der Freude am theatralen Spiel auch die Liebe zur wunderschönen englischen Sprache im Mittelpunkt. Ziel ist es, je Schuljahr ein Stück auf die Bühne zu bringen, in englischer Sprache, versteht sich.

Die AG versteht sich als kooperativ und offen für interessierte Teilnehmer auch von anderen Schulen, die gerne englischsprachiges Theater machen möchten. Mitmachen kann jede/r ab der Jahrgangsstufe 9 aufwärts; man muss keine Spitzenenglischnote mitbringen, nur Liebe zur Sprache und zum Theater an sich. Natürlich freut sich unsere Truppe immer über Nachwuchs - also melde dich bei Interesse bei einem der Mitglieder oder bei Herrn Rikeit. Geprobt wird in der Regel einmal pro Woche, und in so einem Theater werden keineswegs nur Schauspieler gebraucht, also wer auch ohne auf die Bühne zu gehen mitmachen möchte, findet sicher auch eine spannende Beschäftigung. Wie wäre es mit Regieassistenz? Bühnenbildbau? Umbauhelfer? Make-Up-Artist? Kostümbild? Requisite? Werbeexpertin? Licht-/ Tontechnik? Soufflage? PR Manager?

Wenn der Überblick unserer bisherigen Produktionen dich neugierig macht hat und du beim nächsten Mal dabeisein willst: Melde dich!

2018 Production: Peter Pan

Die diesjährige Produktion "Peter Pan" basiert auf der weltbekannten Erzählung von James M. Barrie. Die GoePlayers adaptieren die bekannte Geschichte über den Jungen, der nicht erwachsen werden will und in der Fantasiewelt "Neverland" lebt, auf ganz eigenen Weise.

Das Mädchen Wendy und ihre Brüder John und Michael werden von Peter Pan eines Abends eingeladen, mit ihm nach Neverland zu kommen, um dort seine Freunde kennen zu lernen. 

Allerdings kommt es schnell zu Turbulenzen, da Peters Feenfreundin Tinker Bell auf Wendy extrem eifersüchtig reagiert - und dann ist da auch noch Peters Erzfeind, der Piratenkapitän Captain Hook, mit seiner Piratenbande. So hält Neverland für Wendy und ihre Brüder spannende Erlebnisse bereit, zu denen auch Indianer und ein sehr eigenwilliges Krokodil gehören.

Die GoePlayers erzählen die Geschichte wie immer in englischer Sprache, aber mit dem bekannten Stoff und einer sprachlich angepassten Fassung freuen sie sich auch auf jüngeres Publikum. Die Aufführungen finden am 7. Juni (11:30 Uhr) und am 8. Juni (19:00 Uhr) in der Schauburg Ibbenbüren statt.

 

 

2017 Production: "Brokenville"

Welcher Ort? Irgendeiner. Welche Zeit? Irgendeine. Welcher Name? Irgendeiner.

Auch wenn sie nicht genau wissen, wo und wer genau sie waren oder sind: Für Satchel, Glitter, Petticoat, Bruise und Tattoo steht fest, dass dieser Ort vor allem eines ist: dunkel, kalt und kaputt. "Brokenville" scheint da ein passender Name zu sein. Doch sie sind nicht allein: Sie treffen auf ein schweigsames junges Mädchen und eine alte Frau und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihren Geschichten. Auch wenn sie sich an ihre echten Namen nicht mehr erinnern - Stück für Stück entdecken sie, dass auch dieser scheinbar so trostlose Ort noch viel zu erzählen hat.

Die GoePlayers laden dazu ein, am 18.06. (20 Uhr) und am 19.06. (9:40 Uhr) im Bürgerhaus Ibbenbüren mit auf die Suche zu gehen nach fantastischen Geschichten und der Möglichkeit, Einsamkeit, Eitelkeiten und Ängste zu überwinden. Der Eintritt ist frei; um eine Spnde zur Deckung der Produktionskosten wird gebeten.

2016 Production: "A Vampire Story" von Moira Buffini

"Die Menschen glauben immer die fantastischste Geschichte, die du erzählen kannst." Mit diesen Worten beginnt Ella ihre Aufzeichnungen. Aber welche Geschichte schreibt sie eigentlich? Ihre Lebensgeschichte? Ihr Tagebuch? Eine Beichte? Oder fantasiert sie nur?

Auf jeden Fall hat sie viel zu erzählen. Zum Beispiel, dass sie und ihre Mutter Claire seit zweihundert Jahren von Stadt zu Stadt ziehen, damit nicht auffällt, dass sie nicht älter werden. Oder dass sie es leid ist, immer wieder zur Schule gehen zu müssen. Und warum ihre Mutter kaum älter aussieht als sie selbst.

Aber was passiert, wenn die Erklärung ist, dass sie sich seit zweihundert Jahren als Vampire durchs Leben schlagen? Und wie reagieren die Menschen in ihrer Umgebung? Mitschüler? Lehrer? Hysterie ist vorprogrammiert. Und dann ist da noch Frank, der so ganz anders als die anderen reagiert. Er überlegt, ob das Vampirdasein nicht letztlich nur eine Metapher für den Zeitgeist ist, sich auf Kosten der Welt im Allgemeinen und seiner Mitmenschen im Speziellen durchs Leben zu schlagen. Sind Ella und Claire am Ende doch keine Vampire und Ella flüchtet sich nur in eine Fantasiewelt? Die Goeplers gehen am 4. und 5. Juni 2016 um 20 Uhr in der Schauburg dieser Geschichte nach. Zum ersten mal spielen sie dabei im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit dem QUASI SO-Theater an diesem neuen Spielort. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

2015 Production: "Little Foot" von Craig Higginson

"Little Foot" - das ist einer unserer ältesten bisher gefundenen Vorfahren. Er lebte vor gut 2 Millionen Jahren im heutigen Südafrika.

Moment - was hat das mit Theater zu tun? Mehr, als man denkt: Unser Stück spielt allerdings im Südafrika der Gegenwart. In der Nähe von Johannesburg treffen sich die vier Freunde Braai, Mercedes, Wizard und Moby am Ende ihrer Schulzeit ein letztes Mal, um eine gemeinsame Nacht zu verbringen. Als Ort haben sie sich den "Cradle of Humandkind" genannten Höhlenkomplex ausgesucht, in dem die bislang ältesten menschlichen Fossilien gefunden worden sind: eben die von Little Foot.

Die Atmosphäre in den Höhlen dort ist gruselig, wozu nicht zuletzt die seit Jahrmillionen dort schlummernden Geister und Gebeine unserer Vorfahren beitragen. Und es wird schnell deutlich, das unter der Oberfläche allerlei zwischenmenschlicher Sprengstoff lauert, so beispielsweise eine Dreiecksbeziehung zwischen Braai, Mercedes und Wizard und manch unverarbeitetes Trauma. Wizard hat zu allem Überfluss auch noch seine neue Freundin Rebecca mitgebracht, die als füfte im Bunde völlig unversehens in die Situation hineinstolpert. Und warum schießt Moby ein Foto von Wizard nach dem anderen? So ist in der Dunkelheit der Höhlen die Katastrophe vorprogrammiert. Oder findet sich ein Ausweg? Wie (un-)zivilisiert sind wir eigentlich? Am 2. Juni begeben sich die Goeplers on stage mit ihrem Publikum im Bürgerhaus auf Spurensuche...

2014 Production: "A Year And A Day" von Christina Reid

Eine düstere Zukunft: In einer vom Krieg gebeutelten Welt trifft ein kleines Mädchen auf eine Geschichtenerzählerin und deren Begleiter, ein etwas merkwürdiges aber sehr liebenswertes Naturwesen. Sie erzählt ihr – halb zum Trost, halb zur Erklärung, die Geschichte, warum ihre Welt so ist, wie sie ist. Eine Geschichte um Neid und Habgier, aber auch eine Geschichte von der Liebe.

In grauer Vorzeit lebten in einem paradiesischen Garten zwei Völker, zwischen denen es eines Tages zum Streit kommt. Dieser, angestachelt von habgierigen Tempelpriestern  führt schließlich dazu, dass zwei Liebende, die versuchen, den trennenden Graben zu überwinden, dem gegenseitigen Hass zum Opfer fallen und von den Handlangern der Tempelpriester erschlagen werden. Auch die freundlichen Naturgeister, die in dem Garten leben, können ihnen nicht helfen. Diese Gräueltat soll sich jedoch rächen: Die beiden Unglücklichen kehren seitdem nach Jahr und Tag (daher der Titel) aus dem Jenseits zurück. Ihre Liebe ist stark wie eh und je, doch den Lebenden wird sie nun zum Verhängnis …

GoeTheAter

 

... bietet Kultur am Goethe!
Wir sorgen für die Heranführung ans Kulturschaffen und individuelle Förderung der Stärken jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers.

Im Jahr 2011 war "Happy New Fear", ein Spiel nach Woyzeck und Effi Briest ein großer Erfolg. Dazu gibt es auch einen Videotrailer.

Im Frühjahr 2014 war das Stück "Top Dogs" von Urs Widmer auf der Bühne zu sehen.

Aufführungsgeschichte:
1991
Heiner Müller: Die Schlacht (März 91 u. Schülertheatertreffen im Emma-Theater Osnabrück, 18.6.91)
August v. Kotzebue: Die deutschen Kleinstädter (Bürgerhaus, Mai 1991)
Experimente mit Stimme und Sprache (Projektwoche Juli 91)

1992
Jean Anouilh: Antigone (Februar 1992)

1993
„Tasse und Untertasse. Die untassende Show“ (Schulfest, 2.7.93)
Shakespeare: Was ihr wollt (Schauburg, Januar 1993)
Zwangsjacke (Eigenproduktion, Projektwoche, 25.9.93)

1994
Hochroth (Eigenproduktion, Jugendtheaterwettbewerb, Städt. Bühnen Münster, April 1994)
Lücken in der Seele (Eigenproduktion, Bürgerhaus 1994, Bocholt u. Landesschülertheatertreffen Soest)
Rezitation von Dada-Gedichten (Schulkulturtage, 4.11.94)
Winterliches Literatur-Café (19.12.94)

1995
Kreubst du das Lerd (Eigenproduktion 1995; Einladung zur Theaterwoche Korbach)

1996
Gombrowicz: Yvona, die Burgunderprinzessin (1996)
Egon Friedell/Alfred Polgar: Goethe. Groteske in zwei Bildern (Projektwoche Juni 96)

1997
Woody Allen: Gott

1998
„Wilhelm Tell“ nach Friedrich Schiller

1999
Paul Maar: Eine Woche voller Samstage
Faust-Aktion (zur Eröffnung der Ausstellung „Faust-Visionen“, in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein)

2000
Peter Paul Zahl: Fritz, a German Hero

2003
Albert Ostermaier: Death Valley Junction

2006
Pauline Mol: Iphigenie Königskind

2008

Pierre de Marivaux: Der Streit (Juni 2008, und Schülertheatertreffen im Emma-Theater Osnabrück am 25.6.)
Interaktive Porträts (Kunstprojekt im Kloster Gravenhorst mit  Cony Theis)

2011

Happy New Fear. Ein Spiel nach „Woyzeck“ und „Effi“ (Eigenproduktion, 26. Februar 2011)
Sprechende Hüllen (Kunstprojekt im Kloster Gravenhorst mit Simone Zaugg)

2014
Urs Widmer: Top Dogs