Erdkunde

Das Fach Erdkunde stellt sich vor

Das Fach Erdkunde am Goethe-Gymnasium ist in seinem Bildungs- und Erziehungsauftrag an den Kernlehrplan des nordrhein-westfälischen Kultusministeriums gebunden.


Der Kernlehrplan betont, dass im Mittelpunkt des Erdkundeunterrichts der von Naturfaktoren und menschlichen Aktivitäten geprägte Raum steht. Aufgabe des Faches ist es, die Beziehungen zwischen und die Zusammenhänge innerhalb verschiedener Lebensräume der Erde darzustellen, in dem das Fach die Gesamtheit der Mensch-Raum-Beziehungen betrachtet. Die Hauptaufgabe des Erdkundeunterrichts ist es somit den SuS „Raumverhaltenskompetenz“ zu vermitteln.

In der Klasse 5 finden schwerpunktmäßig Erkundungen im Raum statt (Ibbenbüren, Münsterland; durchaus auch mit inhaltlich einbezogenen Wandertagen). Wesentlich komplexer und mit Blick auf europäische Raumstrukturen und Prozesse wird der Nahraum in der Jahrgangsstufe 9 erkundet (fachübergreifend unter Einbeziehung des Austauschprogramms Sevenoaks mit der Fachschaft Englisch).

Das Goethe-Gymnasium möchte den Schülerinnen und Schülern einen tieferen Einblick in die Anwendung geographischer Arbeitsmethoden (Handlungsorientierung) ermöglichen. Es bietet daher im Rahmen des Differenzierungsbereichs mit dem Fach Sozialwissenschaften für die Klassen 8/9 den Kurs „Der Standort Ibbenbüren“ an.

Ein zentraler schulinterner Wettbewerb des Faches Erdkunde findet am Ende der Jahrgangsstufe 5 statt. Er bereitet vor, im Sinne der individuellen Förderung, auf die Teilnahme am „National-Geographic-Wissen“ Wettbewerb.

Das Fach Erdkunde ist eingebunden in den  Europatag des Goethe-Gymnasiums, der in der Jahrgangsstufe 9 von den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern gestaltet wird.

In der Sekundarstufe II werden die Grundlagenkenntnisse der Sekundarstufe I gesichert und fortgeführt. Die methodische Arbeit richtet sich nach den Vorgaben aus den Richtlinien der Sekundarstufe II, S. 52 – 92.