Goethe-Schüler unternehmen Exkursion ins Ruhrgebiet

Goethe-Schüler unternehmen Exkursion ins Ruhrgebiet

Für drei Erdkundekurse der Q1 und Q2 des Goethe-Gymnasiums ging es diese Woche unter der Leitung der Lehrer Michael Kosler und Matthias Block für eine gemeinsame eintägige Exkursion ins Ruhrgebiet, um sich vor Ort mit dem Strukturwandel in der Region zu beschäftigen. Dabei galt es, kriteriengeleitet die Revitalisierung dreier ehemaliger Industrie-Standorte im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit zu überprüfen und zu bewerten.

Erstes Ziel war der Dortmunder Stadtteil Hörde, wo sich die Schüler ein eigenes Bild vom PHOENIX-Projekt machten: Auf den Brachflächen eines früheren Stahl- und Hüttenwerks ist heute im östlichen Bereich ein See mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten und Gastronomie, aber auch exklusiven Wohnungen entstanden, während ein Technologiepark den Kern des westlichen Bereichs ausmacht. Als zweites stand Oberhausens Neue Mitte mit dem Gasometer und dem CentrO auf dem Programm, das auf einer alten Industriebrache mit Hüttenwerk entstand und nun als riesiges Einkaufs- und Freizeitzentrum weit über die Region hinaus bekannt ist. Als letzte Station besichtigten die Schülerinnen und Schüler alte Industriedenkmäler im Landschaftspark Duisburg Nord und informierten sich über die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Wo früher fünf Hochöfen standen, kann man heute tauchen, klettern, wandern, aber auch Konzerte oder Ausstellungen besuchen.

„Zum Glück konnte die Gruppe an diesem regnerischen Tag konsequent die Regenlücken für ihre Untersuchungen und Beobachtungsaufgaben nutzen, sodass Vor- und Nachteile des Strukturwandels ausführlich erfasst und kontrovers diskutiert wurden“, zeigt sich Michael Kosler erfreut, der in der Exkursion eine hilfreiche Vorbereitung für das Abitur sieht.

Kerstin Hannemann