Simon Ostendorf erhält Dr. Hans-Riegel-Fachpreis - Goethe-Schüler gehört zu den 19 Preisträgern

Simon Ostendorf erhält Dr. Hans-Riegel-Fachpreis - Goethe-Schüler gehört zu den 19 Preisträgern

Kurz vor den Herbstferien wurden an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit der Dr. Hans-Riegel-Stiftung die jeweils drei besten Facharbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik aus dem letzten Schuljahr ausgezeichnet. Der 3. Platz im Fach Informatik ging an Simon Ostendorf (Q2). Er überzeugte die Jury, die aus Professorinnen und Professoren der Uni bestand, mit seiner Arbeit zur Speicherung und Verwaltung von Firmen- und Kundendaten am Beispiel eines Unternehmens für Veranstaltungstechnik.

Schulleiter Lars Buchalle zeigte sich beeindruckt von den Kurzvorträgen einiger Preisträger im Rahmen der Feierstunde in Münster: „Die Begeisterung, mit der sich die Jugendlichen ihren wissenschaftlichen Themen gewidmet haben, war faszinierend. Die überzeugenden Präsentationen verdienen allesamt höchste Anerkennung.“   Auch Michael Förster, der den MINT-Bereich am Goethe-Gymnasium betreut und die Schülerinnen und Schüler ermutigt hatte, ihre Facharbeiten einzureichen, zollte der Leistung Respekt und sieht in der jährlich vergebenen Auszeichnung einen wichtigen Baustein der Nachwuchsförderung: „Die Schülerinnen und Schüler, die an ihren Schulen bereits eine sehr gute Leistung erzielt haben, sehen, dass sie im Vergleich mit anderen bestehen können. Viele werden durch den Erfolg in ihrem Wunsch bestätigt, ein naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen.“ 

Einige der Bewerber nutzten die Gelegenheit, von der Jury auch ein Feedback zu ihrer eigenen Facharbeit zu bekommen. Die Schülerinnen Lea und Laura Runde sowie Alexandra Schreck freuten sich nicht nur über eine Rückmeldung zu ihren Studien, sondern auch über die hohe Anzahl weiblicher Preisträgerinnen: „Von wegen Frauen haben mit Technik und Naturwissenschaften nichts am Hut. Unser Engagement hat sich ausgezahlt“, blicken sie zufrieden auf ihre monatelange Forschungsarbeit zurück.

 

Kerstin Hannemann